Freitag, 29. Juni 2012

Das ist das Logo unserer T-shirts, die wir gerade beim letzten Treffen bekommen haben. Außerdem bekam jedeR sein bzw. ihr Flugticket und Projekt-Materialien zum "Beipacken". Die Spannung steigt....
Morgen geht es los!

Donnerstag, 28. Juni 2012

Und hier ist der Artikel:

Partnerschaft mit dem Regenbogen
Kultur und Austausch

Münster. An diesem Samstag (30.06.2012) reisen 15 Mitglieder aus der
Gemeinde St. Franziskus in Münster als "Team Biras" nach Timbiras in Brasilien. Dies ist alles andere als eine Pauschalreise: Die elf Jugendlichen, zwei jungen Erwachsenen und zwei erwachsenen Begleiter, die von Münster aus nach Timbiras in Brasiliens reisen, planen diese Reise seit zwei Jahren mit Vorbereitungstreffen alle zwei Wochen. Sie werden fast fünf Wochen im Nordosten Brasiliens sein und keinen Erholungsurlaub haben. Aber das wollen sie auch gar nicht. Sie wollen in jeder Hinsicht Grenzen überschreiten: Landesgrenzen sowieso, aber auch Kulturgrenzen und Sprachgrenzen. Sie wollen sich verausgaben – und das tun sie unter Einsatz jeder denkbaren Energie.

Zur Vorgeschichte: Im Jahr 2005 kamen zwei Brasilianer aus Timbiras als Gäste nach Münster, um von dort aus den Weltjugendtag mitzuerleben. Aus diesem Besuch entwickelte sich das Partnerschaftsprojekt "Arco-Iris – Regenbogen", ein Förderzentrum für Kinder. 2007 wurde für das Projekt ein Verein gegründet. Alle zwei Jahre erfolgen gegenseitige Besuche, mal in Münster, mal in Timbiras. Vor zwei Jahren belegten die jungen Erwachsenen aus der St.-Franziskus-Gemeinde mit "Arco-Iris" den dritten Platz beim Nord-Süd-Preis der Stadt Münster.

Und was hat der Verein inzwischen erreicht? Die Mitglieder haben dafür gesorgt, dass in Timbiras ein Haus gebaut werden konnte, in dem zurzeit fünf Festangestellte mit 60 Kindern arbeiten. Für diese Arbeit sammeln oder kaufen die Jugendlichen aus St. Franziskus derzeit Spiele und Büromaterialien, Handtücher und Plastikbehälter – eben alles, was die Partner in Brasilien benötigen. Es soll aber nicht nur darum gehen, Spendengelder und -materialien nach Brasilien zu schicken und zum Einsatz zu bringen. Das Projekt lebt auch von der freundschaftlichen Zusammenarbeit und davon, dass sich alle Beteiligten mit ihren Möglichkeiten einbringen.
Leben in Gastfamilien

In diesem Sommer wollen Deutsche und Brasilianer in Timbiras gemeinsam einen Spielplatz bauen. Auch auf das Spielen und Lernen im Vereinshaus freuen sich alle. Und auf das Leben in den Gastfamilien, die allerdings nur Portugiesisch sprechen. Da ist die erste Voraussetzung eine gute Kenntnis der Sprache, um miteinander reden zu können. Und das heißt: Die jungen Leute leisten sich einen wöchentlichen Sprachunterricht bei in Münster lebenden Brasilianern, den jeder selbst bezahlt.

In Brasilien wollen die Münsteraner nicht nur etwas über Land und Leute erfahren, sondern sie wollen auch vorstellen, was Deutschland und Münster, ihren Alltag und ihr persönliches Leben bestimmt. Zu diesem Zweck haben sie eine Art Kulturprogramm vorbereitet, bei dem sie – alles in Portugiesisch und mit großformatigen Abzügen charakteristischer Fotos – in Kurzreferaten erklären: was zum Beispiel ihr Leben in Münster ausmacht und welche persönlichen Ängste und Wünsche sie beschäftigen, beispielsweise der Klimawandel oder berufliche Möglichkeiten. Konkret werden soll das auch in Beiträgen mit Musik, Tanz und Spiel. Und diese Vorstellung ihrer Lebenssituation nehmen die jungen Leute nicht weniger ernst als die praktischen Voraussetzungen für den Bau eines Spielplatzes.

Auch alle anderen Bedingungen ihrer Reise haben die Jugendlichen im Blick: die notwendigen Impfungen, Medikamente und Moskitonetze, die Zuschüsse für die Reise, die selbstverständlich nicht aus den Spendengeldern finanziert ist, Geldwechsel und Kleidung für die außergewöhnlichen klimatischen Verhältnisse, als wären sie erfahrene Weltreisende.

Dabei sind bis auf Andreas Rehm, Pastoralreferent der St.-Franziskus-Gemeinde, alle zum ersten Mal auf dem Weg nach Brasilien.

Rehm fragte beim vorletzten Treffen: "Wie ist die Stimmung?" Ein Stimmengewirr ist die Antwort: "Die Spannung steigt", ist man sich einig. "Nur noch zwei Wochen." Und: "Zwei Wochen sind viel zu kurz." Aber auch: "Ich glaube trotzdem, dass wir ganz gut vorbereitet sind." Sie werden von ihren Erlebnissen berichten.

Gestern erreichte mich noch eine Mail an die Gruppe von Claudia Korsmeier, die uns für die Kirchenzeitung interiviewt hat:

"Nach allem, was ich aus der Redaktion gehört habe, erscheint Eure Geschichte pünktlich zu Eurer Abreise, also jetzt in der neuen Ausgabe.
Jetzt wird es ja richtig spannend... 

Ich wünsche Euch allen eine sagenhaft schöne und begeisternde Reise, keinerlei Probleme und Ärger, die sich nicht leicht bewältigen lassen, viele gute Begegnungen, auch untereinander, allzeit gute Laune und Freude, möglichst wenig Heimweh, eine erfolgreiche Arbeit für das Projekt und sowieso Gottes Schutz und Segen auf all Euren Wegen!

Ganz herzliche Grüße an die ganze Gruppe! Ich bin immer noch total begeistert von Euch allen, von diesen wahnsinnig einsatzfreudigen Jugendlichen - und hab Eure Geschichte schon überall herumerzählt!

Alles Liebe, Eure Claudia"

Schön, wie viele Menschen an uns denken und uns mit ihren guten Gedanken und Wünschen begleiten!

Sonntag, 24. Juni 2012

Nachdem wir uns heute mit einigen brasilianischen Liedern im Gottesdienst verabschiedet haben und unseren Reisesegen erhalten haben, kanns eigentlich schon los gehen... Aber es fehlen ja noch einige sachen, die noch besorgt werden müssen, egal ob es noch ein paar kurze Hosen, Autan oder Materialien fürs CAC sind. In einer Woche um diese Zeit sind wir schon in Brasilien!!! Eigentlich kann man schon die Stunden zählen bis wir Samstag um 14.03Uhr mit dem Zug abfahren oder bis unser Flugzeug dann um 22.40Uhr abhebt... Also noch ungefähr 139 Stunden! Die Zeit rennt einem nur davon, andererseits dauert es doch auch wieder zu lange... Ich habe mir heute noch einmal unser Theaterstück sowie den Film der Brasilianer von 2010 über deren Familien angesehen. Es war sehr spannend und ich werde immer aufgeregter... :) So ich muss jetzt erst einmla weiter Koffer packen...

Freitag, 22. Juni 2012

Unsere Gruppe "TeamBiras"

Lukas, Elena, Kira
Jakob Z., Lea, Lena, Helena
Jakob W., Raphael, Frederik, Carla, Lotta
Andreas


Heute war unser letztes reguläres Gruppentreffen. Wir haben uns die "Wunschliste" aus Timbiras vorgenommen. Das was wir nicht aus unseren eigenen Beständen besorgen konnten, wird nun eingekauft: alle möglichen Sachen, die den Kindern in Timbiras beim Lernen helfen können, vom kleinsten Knopf über Laminiergerät bis hin zur Kuscheldecke für Traumreisen.... Vieles davon kann man nicht in der Umgebung von Timbiras erhalten, aber bei uns. Ich freue mich schon auf die "Bescherung"!!




Mittwoch, 20. Juni 2012

Nein, das kann nicht sein. Die Angabe unter "Seitenaufrufe" muss sich auf etwas anderes beziehen. An einer anderen Stelle stand, das das Blog gestern 15 mal angeschaut worden ist - das scheint mir realistischer zu sein!
Das ist ja was - gestern mit dem Blog angefangen und direkt schon 200 Aufrufe, obwohl ja irgendwie noch nicht so viel drin steht. Heute "nur" 70 - wer liest da wohl alles mit? Auf jeden Fall grüße ich jede und jeden von ihnen. Im Augenblick laufen ja lediglich die Reisevorbereitungen - das ist zwar spannend für die, die fahren werden, aber weniger für die, die sich sonst für unsere Reise interessieren (die Familein vielleicht mal ausgenommen...). Ich werde gleich mal Eleana in Timbiras einladen, auch in diesem Blog zu schreiben, damit wir auch erfahren, wie sich unsere brasilianischen Partner vorbereiten...
Das wars jetzt erst mal wieder für heute!

Dienstag, 19. Juni 2012

Noch 11 (elf!) Tage, dann geht es los! Zeit, auch mit dem Weblog zu beginnen. Für heute allerdings reicht es mir, dass ich es geschafft habe, eins einzurichten. Mit dem Berichten fange ich morgen an. Soviel noch: heute sind die Flugtickets per Post gekommen, daher kann es jetzt wirklich losgehen.
Vorher ist allerdings noch so einiges vorzubereiten!